Aktuelles

Hanging Baskets – prachtvolle Blütenkörbe fürs Freie

(GMH/FGJ) Es gibt sie noch, die einfachen Dinge, die das Herz so wunderbar erfreuen können. Im Frühling sind es die ersten Farbtupfer der Frühjahrsblüher, die das Grau des Winters durchbrechen. Ab Mai lassen dann die herrlichen Blüten- und Duftwelten der Beet- und Balkonpflanzen die Herzen höher schlagen. Im Hanging Basket – also im hängenden Korb – lassen sich mit ihnen ganz prächtige Arrangements fürs Freie zaubern.

Was gibt es Schöneres, als in dem reichhaltigen Sortiment der Beet- und Balkonpflanzen zu schwelgen und diese auf immer neue Art und Weise zu kombinieren? Sobald die letzten kalten Nächte im Mai dem Sommer gewichen sind, kann es losgehen mit dem Stöbern und Staunen, dem Aussuchen und Umsetzen der blühenden Ideen. Eine ganz prachtvolle Umsetzung bietet sich mit den Hanging Baskets an. Wer schon einmal in England, dem Ursprungland der „bepflanzten Körbe“ war, weiß, wie viel Eindruck die üppigen Blütenkugeln beim Betrachter hinterlassen. Betörend schön zieren sie dort im Sommer Häuser, Gärten und öffentliche Gebäude.

Kugelrunde Blütenpracht
Die Hanging Baskets ähneln Blumenampeln, sind aber vielmehr rundum gestaltete Pflanzkörbe. Die einfachste Form ist ein halbrundes Drahtgitter, das mit Moos ausgelegt und mit Substrat aufgefüllt bepflanzt wird. Das Besondere ist, dass die Pflanzen nicht nur oben, sondern auch an der Seite eingesetzt werden können. So ergibt sich der kugelige Gesamteindruck. Für die vielen Sorten und Farben der Beet- und Balkonpflanzen ist dies geradezu ideal!

Gleich und gleich gesellt sich gern
Bei der Zusammenstellung der Blütenfarben und Blattformen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Pflanzen sich in ihren Ansprüchen ähneln und sich hinsichtlich ihrer Wuchseigenschaften nicht zu stark unterscheiden. Idealerweise kombiniert man Pflanzen, die zum Beispiel alle gerne entweder sonnige oder schattige Plätze mögen und deren Wasserbedarf ähnlich hoch ist.

Eine ausgezeichnete Kombination für einen sonnigen Standort ist – wie im Bild zu sehen – ein Ensemble aus der aufrecht wachsenden Prachtkerze Gaura lindheimeri, pinkfarbenen Hänge-Petunien und der Weihrauchpflanze Plectranthus coleoides mit ihren aparten grün-weiß gezeichneten Blättern. Die violetten Blätter der Zier-Süßkartoffel Ipomoea batatas bilden dazu einen wunderbaren Kontrast. Gleichzeitig greifen sie das zarte Weiß-Rosa der Prachtkerzen-Blüten sowie das Pink der Petunien auf und betonen es in einzigartiger Weise.

Mit Farben und Formen spielen
Die Hanging Baskets leben von einem Spiel aus unterschiedlichen Farben und Formen. Besonders harmonisch wirkt meist eine aufrechte Solitärpflanze in der Mitte, hängende oder halbhängende Blühpflanzen sowie langtriebigen Blatt- und Strukturpflanzen. Das Sortiment der Beet- und Balkonpflanzen ist so groß, dass für jeden Geschmack und für jede Idee etwas Passendes dabei ist. Lassen Sie einfach Ihre Fantasie Blüten treiben und Ihr Herz erfreuen.

Wie man bei der Bepflanzung eines Hanging Baskets am besten vorgeht und welche Pflanzen man kombinieren kann, erfährt man zum Beispiel im Gartenfachhandel. Lassen Sie sich einfach beraten. Sobald Ihr Hanging Basket Ihren Garten, Ihren Balkon oder Ihre Terrasse ziert, können Sie die Freude noch verlängern, indem Sie regelmäßig verblühte Blüten entfernen und die Pflanzen regelmäßig gießen und düngen. Übrigens: Wer’s gerne vitaminreich mag, kann seinen Hanging Basket auch mit Gemüse und Kräutern bepflanzen. Guten Appetit!

Achtung, Frost! Viele beliebte Sommerblumen vertragen keine Minusgrade

(GMH/FGJ) Der Wunsch nach neuer Blütenpracht auf Balkon und Terrasse ist im Frühjahr groß. Doch wer zu früh ins Freie pflanzt, geht ein Risiko ein: Treffen späte Nachtfröste auf die Pflanzen aus wärmeren Gefilden, machen sie ihnen im schlimmsten Fall den Garaus. Deshalb müssen frühzeitig bepflanzte Kästen und Kübel bis nach den Eisheiligen Mitte Mai bei niedrigen Temperaturen nachts geschützt werden.

Eigener Frostschutz fehlt
Sie kommen von weit her aus Afrika oder Südamerika – und doch sind ihre Blüten von unseren Balkonen und Terrassen nicht mehr wegzudenken: Geranien, Petunien und Fuchsien sehen viele Menschen als typisch deutsch an. Schließlich schmücken sie seit Jahrzehnten sehr erfolgreich Kästen und Kübel und machen auch im Beet den Sommer über eine gute Figur. Zudem wachsen sie in deutschen Gärtnereien. Doch ohne die regelmäßige Unterstützung von Gärtnern könnten diese Blütenschönheiten hierzulande nicht überleben. Da sie ursprünglichen aus wärmeren Gefilden stammen, haben sie keine Schutzmechanismen gegen Minusgrade entwickelt, anders als unsere heimischen Gewächse. Ihnen fehlt also der eigene Frostschutz. Deshalb erfrieren sie innerhalb kürzester Zeit und sind dann nicht mehr zu retten.

Bestens versorgt im Fachhandel
Gärtner ziehen die Beet- und Balkonpflanzen deshalb den Winter über im beheizten Gewächshaus groß. Dank moderner Technik und fundiertem Wissen über die Biologie der Pflanze steuern sie durch die Regelung aller Wachstumsfaktoren, wann Knospen gebildet werden. Der Gärtner signalisiert damit den Pflanzen: Jetzt ist Blütezeit. So sorgen sie dafür, dass viele Sommerblüher bereits mit ersten geöffneten Blüten Ende April in den Handel kommen. Dort versorgen die Einzelhandelsgärtner die Pflanzen fachgerecht, bis sie sie in die Hände der Kunden weitergeben. Wer also im Fachhandel kauft, kann sich sicher sein, dass die temperaturempfindlichen Pflanzen kräftig und gesund sind. Obendrauf bieten die Profis in den Fachgeschäften fundierte Pflegetipps, beraten bei der Zusammenstellung von hübschen Kombinationen und bepflanzen auf Wunsch die Gefäße bereits fix und fertig. Entsprechende Betriebe in der Nähe finden sich unter Bezugsquellen.

Profitipps bei Minusgraden
Der beste Frostschutz für Geranien, Pelargonien und Fuchsien ist, sie nicht zu früh zu kaufen, rät der Bundesverband der Einzelhandelsgärtner. Wer bereits vor den letzten Nachtfrösten den verlockenden Blüten nicht wiederstehen kann, sollte bepflanzte Gefäße und Kästen nicht der Witterung aussetzen. Statt an exponierter Stelle auf dem Balkongeländer oder am Rand der Terrasse stehen sie anfangs besser an einer wärmenden Hauswand, die auch Schutz vor Wind, Regen und Hagel bietet. Fällt die Temperatur, hilft kurzzeitiges Abdecken der Pflanzen mit einer Plane oder Noppenfolie. Außerdem ist es ratsam, die Pflanzen erhöht zu stellen, etwa auf einen Tisch. Bei größeren Gefäßen bieten sich Styroporplatten als Isolierung gegen Bodenfrost an. Darüber hinaus sollte die Pflanzen vormittags gegossen werden, damit sie Zeit haben, abzutrocknen. Nässe – sowohl auf den Blättern als auch im Topf – machen sie anfälliger für Frostschäden.